INFINIT

„Das ist Infinit – Der Junge, der dich einfach auseinandernimmt.“
Jung, abgefuckt, talentiert – müsste man drei Schlagworte wählen, um Infinit zu beschreiben – es wären wahrscheinlich diese.
Doch fangen wir vorne an. Die Geschichte von Infinit beginnt in Koblenz und dessen Umgebung. Geprägt von zahlreichen Umzügen und wechselnden Umgebungen ist seine Familie die wichtigste Konstante in der Kindheit – oberste Priorität genießt diese noch heute, sowohl thematisch in der Musik von Infinit als auch als Tattoo unter seiner Haut verewigt.
Infinit ist gerade einmal fünf Jahre alt als eine Kassette rein zufällig in seine Hände gelangt, die seine bisherige Welt völlig auf den Kopf stellen sollte. Mit „Infinite“ hält er das Debütalbum von US-Ikone Eminem in der Hand und bekommt zum ersten Mal einen Einblick in die Welt des HipHops.
Inspiriert aus Übersee beginnt er früh, sich auch mit deutschen Künstlern der hiesigen Rap-Szene auseinanderzusetzen und bleibt dank Kool Savas auf dem Rap-Film hängen.
Mit 14 Jahren investiert Infinit dann das eisern gesparte Taschengeld in das allererste eigene Mikrofon, mit dem er fortan die ersten Gehversuche als Rapper im heimischen Kinderzimmer unternimmt. Der Grundstein ist gelegt und der Hang zum Perfektionismus so groß, dass Infinit sich über Jahre hinweg stetig selbst verbessert und an seinen Skills feilt – ein Zurück gibt es von nun an nicht mehr.
2016 ist Infinit Anfang 20 und technisch verdammt versiert, allerdings fehlen ihm sowohl die Kontakte als auch die Mittel, um mit seiner großen Leidenschaft auch Erfolge feiern zu können. Er wird auf #Raptags aufmerksam – die Suche nach dem besten Nachwuchsrapper des Landes.
Infinit entscheidet sich aus dem Bauch heraus für die Teilnahme. Er kämpft sich von Runde zu Runde, bis er schlussendlich auch das Finale in Berlin für sich entscheiden kann und einen Plattenvertrag bei Chapter ONE / Universal Music in den Händen hält.
Infinit ist der Beweis: Es zahlt sich aus, alles auf eine Karte zu setzen. Hier gibt es keine Alternative in der Hinterhand und auch keinen Plan B. Fortan dreht sich alles ausschließlich um die größte Leidenschaft des Newcomers – die Musik als Mittelpunkt seines Lebens.
Diese Leidenschaft und ein unbändiger Hunger sind es auch, die in jedem Song stecken, in jeder Zeile des 94ers mitschwingen. Infinit hat viel erlebt, hat viel zu sagen und ist trotz seines jungen Alters unheimlich reflektiert. Das einzige, worauf er eindeutig keinen Bock hat, sind Kompromisse. Wo andere austauschbare Lines spitten, bringt Infinit sein Herz auf den Beat und zersägt alles, was sich ihm in den Weg stellt.
#Raptags hat die Basis geliefert, nun liegt es an Infinit, sich seinen wohlverdienten Respekt zu verdienen und Deutschrap zu zeigen, wie man’s richtig macht. Für die Zukunft gibt’s nur einen Weg und der geht geradewegs nach vorn, also macht besser Platz jetzt.

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