ENO

ENO wird als Sohn kurdisch-stämmiger Eltern in der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden groß. Durch Freunde und Verwandte kommt er seit den frühen Kindheitsjahren wieder und wieder mit deutschsprachigem Sprechgesang in Berührung, lässt sich insbesondere von Straßenrap-Größen aus dem benachbarten Frankfurt und dem Bonner »Baba aller Babas« Xatar dazu inspirieren, selbst Musik zu machen. Im Dezember 2015 feiert ENO sein Debüt in der Gesangskabine, wandelt erste eigens getextete Zeilen in Tonspuren um. Da ist er 17 Jahre alt, lernt gerade für sein Fachabitur. Schon ein halbes Jahr später, im Mai 2016, erregt er mit seiner ersten Videoauskopplung »Panamera« Aufmerksamkeit. Innerhalb kürzester Zeit hat er sich einen lupenreinen Flow angeeignet, überspringt geradezu den Status als Newcomer. Kurze Zeit später legt er nach, bringt mit »Ich will« und »Yanee« zwei stattliche Hit-Singles in Umlauf. Hier entpuppt sich erstmals sein unverwechselbares Talent für einprägsame Melodien in unbeschwert anmutenden Hooks.

 

Während ENO ein Studium im Bauingenieurswesen antritt, sprengt der erste Feature-Track mit seiner Beteiligung endgültig jeden für möglich geglaubten Rahmen: Im Zusammenspiel mit dem Stuttgarter Wunderkind Dardan entsteht der Brecher »Wer macht Para«, spielt über 20 Millionen Klicks auf YouTube ein. Das Feedback ist, wie sollte es anders sein, gewaltig: Kein Geringerer als sein Jugendidol, Straßenrap-Präsident Xatar, ist von ENOs rascher Weiterentwicklung begeistert, bietet ihm offenherzig einen Vertrag beim von ihm betriebenen Label »Kopfticker Records« an. ENO lässt sich nicht zwei Mal bitten: Mit der Veröffentlichung von »Million« im Dezember 2016 wird das Signing besiegelt. Er ist jetzt Berufsmusiker. Was folgt, sind einige Wochen beinharter Arbeit in Xatars Studio in Köln, in dem ENO in dieser Phase, euphorisiert von den neuen Möglichkeiten und zielstrebig im Workflow, sogar übernachtet. In Windeseile ist sein erstes Mixtape im Kasten. »Xalaz« erscheint im Januar 2017, erzielt exzellente Bewertungen in der Fachpresse. ENO hat schon jetzt bewiesen, dass man ihn bei weitem nicht als One-Hit-Wonder abstempeln kann. Ganz im Gegenteil: Man kann beobachten, wie er sich von Track zu Track steigert.

 

In den Folgemonaten spielt er erste Konzerte, arbeitet für dessen Album gleich zwei mal erfolgreich mit Generation-Azzlack-Gewächs Azzi Memo zusammen und steuert mit »Wäwa« einen Track zum Soundtrack von Xatars Film »Nur Gott kann mich richten« bei. Parallel dazu beginnt er intensiv an seinem Debütalbum zu basteln. »Wellritzstrasse« soll es heißen, wird ab 26.10.2018 in den Läden stehen. ENO beweist ein weiteres Mal, dass er keine lange Anlaufzeit braucht, um seine Genialität zu entfalten. Im Juni diesen Jahres lässt er mit »Penthouse« die erste Album-Single auf die relevantesten Spotify-Playlists los, einige Wochen später dann »Mercedes«. Zuletzt folgte die Gute-Laune-Hymne »Cane Cane«, die Vorfreude der Fans steigt stetig. Allein die Auswahl der Gäste spricht Bände über ENOs derzeitigen Stauts qou: Mit Xatar, Azad, Samy. Raschid Moussa und S4mm verschweißt er arrivierte Rap-Legenden mit heißen Newcomern der Szene. Wie es weitergeht, ist schwer abzuschätzen. Fakt ist, dass bis heute keines von ENOs Videos nicht im mindestens sieben-stelligen Bereich geklickt wurde und er unumstritten zu den vielversprechendsten Senkrechtstartern der »Generation Deutschrap« in Deutschland zählt.

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