JAHMICA

Jahmica ist schwer zu greifen. Ein Paradiesvogel will man meinen. Und sein erstes Album nun eine Vorstellung seiner Person. „Easy listening“ nennt er das oder: „Classic Hip Hop Einflüsse mit Halftime-Weirdo-Vapor-Pop und dunklem Indie-Input“. Dafür sorgt Produzentenlegende Günther Gadget („Schützt die Rille“), der „Falk Schacht des Deutschrap“, wie Kenner ihn gern bezeichnen. Er lernte den  Gruppentherapheuten als Freestyle Champ vom EOW auf dem Splash kennen und wurde direkt sein Patient. Im Kölner Oldschool-Opa Günther fand er den nötigen Halt, um seinen vielschichtigen Character auf einen organischen Soundteppich zu fokussieren.
Im späteren Verlauf kommen dann die anderen Seiten seiner Selbst zum Tragen. Auf den nächsten Alben, an denen er bereits sitzt. Doch nicht jetzt. Jetzt zeigt er, wo er her kommt und was ihn beschäftigt. Nutzt den offen gehaltenen Soundentwurf als Basis für etwas Größeres und schafft sich einen Kosmos aus Parodie und Ernsthaftigkeit, aus Drogendepression und Sozialkritik, aus Zitaten und roughen Sprüchen. Er lacht, er weint, er schreibt darüber. Er lässt sich inspirieren. Von der Welt und von sich selbst.

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